Als Power, Corruption & Lies experimentieren wir in unseren Arbeiten mit herkömmlichen Theater- und Erzählformen und entwickeln Modelle für installatives und transmediales Storytelling. Unsere Theaterinstallationen laden die Teilnehmerinnen zu einem komplexen Spiel ein, dessen Regeln sich erst allmählich enthüllen. Unter dem Vorwand, den Besucherinnen professionelle Dienstleistungen zu bieten, lassen wir die Besucherinnen der Theaterinstallationen von Konsumenten zu Produzenten werden, die die Ordnung der simulierten Umgebungen und der eigenen Rolle in ihnen in Frage stellen. All unsere Arbeiten vereint eine starke visuelle Ebene: Wir verstehen unser "Theater" als ein Labor, das die Konventionen des Genres zu ändern versucht, zirkulierend zwischen Performance und bildender Kunst.